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Partner №2 (341) 2026

Gebrauchte Motoren kaufen: Ratgeber von Motorenlager.de

Gebrauchte Motoren kaufen: So machen Sie es richtig – Erfahrungen aus Leipzig

 

Wenn der Motor Ihres Autos den Geist aufgibt, ist der erste Gedanke meist der unangenehmste: „Was wird das kosten?" Tatsächlich kann ein neuer Motor vom Hersteller richtig ins Geld gehen – zwischen 6.000 und 15.000 Euro, manchmal sogar mehr. Aber es gibt eine bewährte Alternative, die bis zu 70% des Budgets spart.

 

Wir bei Motorenlager Leipzig beschäftigen uns seit vielen Jahren mit der Auswahl und dem Verkauf gebrauchter Motoren. In dieser Zeit haben wir über fünfhundert Motorwechsel begleitet und gelernt, gute Angebote von echtem Schrott zu unterscheiden. In diesem Artikel teilen wir alles, was wir über den Kauf gebrauchter Motoren wissen – vom ersten Anruf bis zum ersten Start des reparierten Fahrzeugs.

 

Lohnt sich überhaupt ein Motorwechsel?

 

Die erste Frage, die Sie sich stellen müssen: Macht es Sinn, in die Reparatur zu investieren, oder sollte ich das Auto besser verkaufen und ein anderes kaufen?

 

Nehmen wir an, Sie haben einen Golf von 2015, der auf dem Markt etwa 12.000 Euro wert ist. Der Motor ist hinüber, die Werkstatt sagt – austauschen. Ein neuer würde mit Einbau 9-10.000 Euro kosten, ein gebrauchter mit Generalüberholung etwa 5.000. Wenn Sie das kaputte Auto verkaufen, bekommen Sie maximal 5-6.000 Euro, und der Kauf eines vergleichbaren funktionsfähigen Fahrzeugs würde dieselben 12.000 Euro kosten. Rechnen Sie selbst: 5.000 für den Austausch gegen 6-7.000 Euro Differenz beim Kauf eines anderen Autos. Plus unbekannte Historie des neuen Fahrzeugs, mögliche versteckte Probleme...

 

Aber es gibt Situationen, in denen ein Austausch keinen Sinn macht. Zum Beispiel, wenn das Auto älter als 20 Jahre ist und weniger als 3.000 kostet – dann lieber zur Verwertung geben. Oder wenn außer dem Motor ein ganzer Strauß an Problemen vorliegt: verrottete Karosserie, kaputtes Fahrwerk, defekte Elektrik. Da hilft auch kein neuer Motor mehr.

 

Kurz gesagt, die goldene Regel lautet: Wenn die Reparatur weniger als ein Drittel des Fahrzeugwerts kostet und das Auto ansonsten noch in Ordnung ist, lohnt sich die Reparatur.

 

Welche Arten von gebrauchten Motoren gibt es

 

Der Markt bietet mehrere Varianten, und hier ist es wichtig, den Unterschied zu verstehen. Nicht alle "gebrauchten" Motoren sind gleich.

 

Ein gewöhnlicher gebrauchter Motor – das bedeutet, der Motor wurde einfach aus einem Unfallfahrzeug ausgebaut, die Kompression wurde geprüft, er wurde gereinigt und wird verkauft. Die Laufleistung ist real, sagen wir 120.000 Kilometer. Steuerkette, Dichtungen, Simmerringe – alles original, mit derselben Laufleistung. Kostet am wenigsten, aber die Garantie beträgt meist maximal ein halbes Jahr. Geeignet für ältere Autos, wenn man nicht viel investieren möchte und plant, noch ein paar Jahre zu fahren.

 

Ein generalüberholter Motor – das ist etwas ganz anderes. Er wird komplett zerlegt, alles Verschleißbare wird ausgetauscht: Kolben, Ringe, Lagerschalen, Steuerkette, Dichtungen. Der Zylinderkopf wird überholt – Ventile werden eingeschliffen, Ventilsitze bearbeitet. Danach wird er zusammengebaut und auf dem Prüfstand getestet. Im Grunde erhält man fast einen neuen Motor, nur das Gehäuse ist gebraucht. Die Garantie beträgt ein bis zwei Jahre, manchmal sogar länger. Kostet anderthalbmal so viel wie ein einfacher gebrauchter Motor, läuft aber wie neu – weitere 200-300.000 Kilometer ohne Probleme.

 

Aus unserer Erfahrung: Die meisten Leute brauchen genau eine Generalüberholung. Ja, tausend bis anderthalbtausend Euro teurer, aber dafür schläft man ruhig. Ein einfacher gebrauchter Motor ist eine Lotterie. Kann funktionieren, kann aber auch nach einem halben Jahr anfangen zu klappern.

 

Noch ein Punkt: Motoren werden entweder nackt verkauft (nur Block mit Kopf) oder komplett mit allen Anbauteilen – Turbolader, Lichtmaschine, Anlasser. Nackt ist billiger, aber man muss alles vom alten Motor umbauen. Wenn der alte Turbo schon auf dem letzten Loch pfeift, sind die gesparten 600-800 Euro in ein paar Monaten für dessen Austausch wieder weg. Deshalb, wenn der Preisunterschied gering ist – nehmen Sie komplett.

 

Wie man nicht den falschen Motor kauft

 

Hier wird's interessant. Viele denken: „Ich habe einen Passat mit Zweiliter-Diesel, also passt jeder 2.0 TDI." Und wundern sich dann, warum der neue Motor nicht reinpasst oder die Elektronik rebelliert.

 

Jeder Motor hat einen Code – Motorcode. Das ist keine Seriennummer, sondern die Bezeichnung der Modifikation. Zum Beispiel gibt es bei VW CFFA, BMP, CJAA – alles Zweiliter-Diesel, aber mit unterschiedlichen Leistungen, unterschiedlicher Elektronik, unterschiedlichen Turboladern. Den falschen einzubauen ist wie ein Sakko in der falschen Größe anzuziehen. Sieht ähnlich aus, passt aber nirgends.

 

Diesen Code findet man an mehreren Stellen. Manchmal steht er direkt im Fahrzeugschein, im Feld D.2. Aber nicht immer – besonders bei älteren Autos fehlt er dort oft. Manchmal findet man ihn auch auf einem Aufkleber im Serviceheft oder direkt am Motor – auf einem Schild oder eingeschlagen im Block. Allerdings muss man manchmal halben Motor auseinandernehmen, um ihn zu sehen.

 

Der sicherste Weg – geben Sie die VIN-Nummer des Fahrzeugs an den Motorhändler. Seriöse Firmen haben Zugang zu Herstellerdatenbanken, sie können nachschlagen und genau sagen, welcher Motor ab Werk verbaut war. Wir machen das immer so – wir bitten um die VIN und suchen selbst den richtigen Code. Das schützt vor Fehlern.

 

Häufige Geschichte aus der Praxis: Jemand ruft an, sagt – brauche einen Motor für Passat 2008, Diesel, 140 PS. Wir fragen nach der VIN, schauen nach – Code BMP. Und er hatte schon eine Anzeige mit Code CFFA gefunden und wollte den nehmen, weil "auch 140 PS". Gut, dass er gefragt hat – haben ihm ein paar tausend Euro für Rücksendung und Nerven gespart.

 

Wo suchen und kaufen

 

Es gibt viele Optionen, aber nicht alle sind gleich sicher.

 

Spezialisierte Firmen wie unsere – das ist der sicherste Weg. Ja, die Preise sind etwa 20% höher als bei Privatverkäufern. Dafür gibt's echte Garantie (ein bis zwei Jahre), jeder Motor wird auf Kompression geprüft, Sie bekommen ein Protokoll. Wenn etwas nicht stimmt – kann man zurückgeben oder umtauschen. Wir geben zum Beispiel auf alle Motoren mindestens ein Jahr Garantie, auf Generalüberholung zwei Jahre. Und das ist nicht nur ein Stück Papier, sondern funktioniert wirklich.

 

Autoverwertungen – mittlere Option. Dort gibt's große Auswahl, niedrigere Preise. Man kann hinkommen, sich das Spenderfahrzeug ansehen, aus dem der Motor ausgebaut wurde. Aber die Garantie ist meist kurz – drei bis sechs Monate, und die Prüfung ist nicht so gründlich. Für diejenigen, die sich selbst mit Motoren auskennen und den Zustand einschätzen können – eine normale Variante.

 

eBay und andere Kleinanzeigen – das ist schon Roulette. Dort verkaufen sowohl Firmen als auch Privatleute, die Qualität ist sehr unterschiedlich. Man kann auf Betrüger stoßen oder auf einen Motor nach Generalüberholung in Onkel Fritzes Garage. Wenn man dort kauft – nur bei Verkäufern mit vielen guten Bewertungen, mit Garantie und maximal 30-40% Anzahlung.

 

Private Anzeigen – am riskantesten. So was wie "verkaufe Motor von meinem Auto, selbst ausgebaut". Verlockender Preis, aber keine Garantien. Nach unserer Statistik haben etwa 40% solcher Motoren versteckte Mängel. Tausend gespart, dann zwei weitere für Reparatur ausgegeben oder ihn komplett weggeworfen.

 

Wir raten normalerweise: Wenn das Budget es erlaubt – kaufen Sie bei geprüften Firmen. Der Aufpreis von 500-700 Euro zahlt sich durch Seelenfrieden und Garantie aus. Wenn das Geld wirklich knapp ist – eine Verwertung mit gutem Ruf. Aber Privatverkäufer besser meiden, es sei denn, Sie waren in Ihrem früheren Leben Motorenschlosser.

 

Worauf man bei der Auswahl eines konkreten Motors achten sollte

 

Angenommen, Sie haben einen Motor mit dem richtigen Code gefunden. Was dann?

 

Laufleistung – das erste, worauf alle schauen. Aber die Zahl in der Anzeige sagt ohne Kontext wenig aus. 150.000 auf der Autobahn – das ist eine Sache, 80.000 im Taxi in der Stadt – etwas ganz anderes. Wenn es ein Serviceheft vom Spenderfahrzeug gibt – ausgezeichnet, kann man die Wartungshistorie einsehen. Kein Heft – schon verdächtig.

Die optimale Laufleistung für einen gebrauchten Motor liegt irgendwo zwischen 80 und 150.000 Kilometern. Weniger als 80 – wahrscheinlich teuer, mehr als 150 – schon ordentlicher Verschleiß. Obwohl es Ausnahmen gibt. Wir haben Motoren mit 200.000 aus Deutschland gesehen, die besser laufen als welche mit 100.000 aus dem Taxibetrieb.

 

Herkunft – woher der Motor kommt. Die ideale Variante – aus einem Unfallfahrzeug, bei dem der Aufprall die Seite oder das Heck traf und der Motorraum unbeschädigt blieb. Es sollten Fotos vom Unfallwagen vorhanden sein. Wenn der Verkäufer den Spender nicht zeigen kann oder will – schlechtes Zeichen.

 

Dokumente – am wichtigsten ist das Kompressionsprüfprotokoll. Dort sollten Zahlen für jeden Zylinder stehen. Für Diesel normal 18-22 bar, für Benziner 11-13. Hauptsache, die Streuung zwischen den Zylindern ist gering – maximal anderthalb bar. Wenn in einem Zylinder 20 und in einem anderen 16 – das ist schon ein Problem, wahrscheinlich Ringe oder Ventile.

Außerdem sollte es einen Garantieschein mit klaren Bedingungen geben: wie viele Monate, was enthalten ist, was bei Ausfall zu tun ist. Wenn die Garantie weniger als ein halbes Jahr beträgt oder überhaupt "auf Wort" – das ist eine rote Flagge.

 

Äußerer Zustand – wenn man die Möglichkeit hat, den Motor live anzusehen, achten Sie auf Risse (besonders zwischen den Zylindern), Überhitzungsspuren (bläulicher Belag auf Metall), Öllecks. Ein guter Verkäufer hat nichts gegen eine Besichtigung, ein schlechter fängt an, Ausreden zu suchen.

 

Was das alles in der Realität kostet

 

Die Preise hängen von Marke, Modell und Zustand ab, aber der Reihe nach.

 

Für die Volksmarken VW und Audi kostet ein Zweiliter-Diesel mit 140 PS (der häufigste) so:

  • Einfach gebraucht: 1.200 – 2.200 Euro
  • Nach Generalüberholung: 2.500 – 4.000 Euro

 

BMW ist schon teurer. Zweiliter-Diesel N47 (auch sehr häufig):

  • Gebraucht: 1.800 – 3.200 Euro
  • Generalüberholung: 3.500 – 5.500 Euro

 

Mercedes noch krasser. Motor OM651 (2.2 Diesel):

  • Gebraucht: 2.000 – 3.500 Euro
  • Generalüberholung: 4.000 – 6.000 Euro

 

Für Nutzfahrzeuge wie Ford Transit:

  • 2.0 TDCI mit 130 PS: von 2.200 (gebraucht) bis 4.500 (Generalüberholung)
  • 2.2 TDCI mit 125 PS: von 2.000 bis 4.000 Euro

 

Aber das ist nur der Motorpreis! Dazu kommen Kosten für Lieferung (150-400 Euro je nach Entfernung), Einbau in der Werkstatt (800-1.500 Euro für Arbeit), Öl und Filter (noch 150-200). Wenn Anbauteile wie Turbo oder Lichtmaschine getauscht werden müssen – das sind weitere 500-1.200 Euro.

 

Rechnen wir die Gesamtkosten am Beispiel desselben Passat:

  • Generalüberholter Motor: 3.200 €
  • Lieferung: 200 €
  • Arbeitsaufwand: 1.100 €
  • Öl, Filter, Flüssigkeiten: 180 €
  • Gesamt: 4.680 €

 

Zum Vergleich ein neuer Motor vom Hersteller – das sind 8.500 Euro plus dieselben Arbeiten und Verbrauchsmaterialien. Am Ende kommt man über 10.000. Eine Ersparnis von über fünftausend – gute Motivation, sich besser mit dem Thema auseinanderzusetzen.

 

Wie der Kaufprozess abläuft

 

Normalerweise beginnt alles mit einer Anfrage. Jemand schreibt oder ruft an, erzählt das Problem. Wir bitten um Fahrzeugdaten – idealerweise die VIN-Nummer, Baujahr, Laufleistung, Beschreibung dessen, was mit dem Motor passiert ist. Je detaillierter, desto besser.

 

Dann prüfen wir in der Datenbank, welcher Motor genau benötigt wird, schauen, was auf Lager ist. Wenn der benötigte nicht da ist – suchen wir über Partner in ganz Europa. Normalerweise finden wir ihn in ein paar Tagen.

 

Wir erstellen ein Angebot: Motormodell, Zustand (gebraucht oder Generalüberholung), Laufleistung, Ausstattung, Preis, Garantie, Lieferzeit. Alles klar, keine versteckten Gebühren später. Wenn es der Person passt – bestellen wir.

 

Der Motor wird für den Versand vorbereitet – auf einer Palette befestigt, in Folie eingewickelt, alle Öffnungen werden mit Stopfen verschlossen. Wir versenden normalerweise über Transportunternehmen. Innerhalb Deutschlands dauert es 2-5 Tage, in Europa bis zu zwei Wochen, internationale Lieferung länger.

 

Bei Erhalt ist es wichtig, sofort zu prüfen: Verpackung intakt, Code am Motor stimmt mit der Bestellung überein, alle Dokumente vorhanden. Wenn etwas nicht stimmt – sofort Fotos machen und mit uns Kontakt aufnehmen.

 

Dann beginnt der Einbau. Hier ist das Wichtigste – eine ordentliche Werkstatt zu finden, nicht irgendwelche Garagenbastler. Erstens hängt die Qualität der Arbeit davon ab, wie der Motor später läuft. Zweitens gilt die Garantie nur bei Einbau durch zertifizierte Mechaniker. Wenn Onkel Fritz in der Garage Mist baut – schuldet Ihnen der Motorverkäufer nichts.

 

Ein guter Mechaniker wird beim Einbau unbedingt:

  • Alles Öl und Filter wechseln
  • Frisches Kühlmittel einfüllen
  • Zustand der Anbauteile prüfen (wenn Sie vom alten Motor umbauen)
  • Elektronik anpassen (wo nötig)
  • Erststart durchführen und prüfen, ob es Lecks, Klopfen gibt, ob der Öldruck normal ist

 

Der Einbau kostet 600-1.800 Euro je nach Fahrzeug. Bei einfachen wie Golf weniger, bei Premiummarken wie BMW oder Mercedes mehr – dort ist mehr Elektronik, alles komplizierter.

 

Einlaufphase und erste Kilometer

 

Nach dem Einbau kann man nicht sofort Vollgas geben. Die ersten tausend Kilometer muss man vorsichtig fahren – nicht über 3-3,5 Tausend Umdrehungen drehen, Pedal nicht durchtreten, keine Anhänger ziehen. Die Teile schleifen sich aneinander ein, das ist ein normaler Prozess.

 

Nach 1.000-2.000 Kilometern unbedingt Öl wechseln! Das ist keine Sparmaßnahme, das ist notwendig. Im Einlauföl sammeln sich kleine Partikel vom Einschleifen der Teile, und wenn man sie nicht ablässt – wirken sie wie Schleifmittel und beschleunigen den Verschleiß. Viele vergessen das, und wundern sich dann, warum der Motor nicht bis zur Garantiezeit durchhält.

 

Typische Käuferfehler

 

In all den Jahren haben wir alle möglichen Fehler gesehen. Hier die häufigsten.

 

Fehler eins: nur auf den Preis achten. Sie sehen eine Anzeige "Motor 900 Euro" und greifen zu, ohne auf Garantie, Prüfungen, Verkäuferreputation zu schauen. Dann stellt sich heraus, dass der Motor klopft, keine Kompression hat und der Verkäufer nicht ans Telefon geht. Am Ende dieselben 900 Euro in den Müll plus noch Geld für Lieferung und Einbauversuch. Und dann gehen sie doch zu normalen Verkäufern.

 

Fehler zwei: Motorcode nicht geprüft. "Muss passen, ist ja auch Zweiliter-Diesel!" Nein, passt nicht. Codes unterschiedlich – Elektronik anders, Befestigungen anders. Ergebnis – Rücksendung (wenn man Glück hat) oder Umbauten für zusätzliches Geld.

 

Fehler drei: Einbau bei billigen Mechanikern zugestimmt. Ein paar hundert Euro gespart, schiefen Einbau bekommen und Garantie verloren. Dann zahlen sie einer ordentlichen Werkstatt noch mehr für Nachbesserung.

 

Fehler vier: alte Anbauteile ohne Prüfung übernommen. Haben verschlissenen Turbo umgebaut, und nach 10.000 Kilometern gibt er auf. Noch tausendfünfhundert Euro für Austausch plus wieder Arbeit für Aus– und Einbau.

 

Fehler fünf: Einlaufphase vergessen. Sofort angefangen zu rasen wie früher, Öl nach dem Einlaufen nicht gewechselt. Motor fängt früher an, Öl zu fressen, Lebensdauer verkürzt sich.

 

All das lässt sich leicht vermeiden, wenn man nicht überstürzt, alles prüft und bei kritischen Dingen wie Garantie und qualitativem Einbau nicht spart.

 

Warum man sich an uns wendet

 

Wir sind nicht die Billigsten auf dem Markt, aber auch nicht die Teuersten. Das Hauptmerkmal – Zuverlässigkeit und Transparenz.

 

In unserem Lager in Leipzig haben wir normalerweise 250-300 Motoren verschiedener Marken. Jeder wird auf Kompression geprüft, wir geben ein Protokoll mit Zahlen. Bei generalüberholten Motoren – vollständiger Bericht, was gemacht wurde, welche Teile ausgetauscht wurden. Prüfstandtest ist obligatorisch.

 

Garantie mindestens ein Jahr auf normale gebrauchte, zwei Jahre auf Generalüberholung. Und das ist nicht nur Papier. Es gab Fälle, wo ein Motor Probleme machte – wir haben ohne viel Diskussion einen anderen geschickt. Ja, das sind Verluste für uns, aber der Ruf ist mehr wert.

 

Wir arbeiten nicht nur mit Deutschland – versenden in ganz Europa und darüber hinaus. Hatten Bestellungen aus Russland, Kasachstan, sogar ein paar Mal aus Afrika. Verpacken seriös, damit beim Transport nichts beschädigt wird.

 

Noch ein wichtiger Punkt – wir sprechen Russisch und Deutsch. Für viele unserer Kunden aus den GUS-Staaten oder russischsprachige Bewohner Deutschlands ist das entscheidend. Man kann das Problem ruhig in der Muttersprache erklären, normale Beratung ohne Sprachbarriere bekommen.

 

Plus wir helfen mit Werkstätten – haben Partner in verschiedenen Städten, können empfehlen, wo qualitativ eingebaut wird. Lassen die Leute nach dem Motorverkauf nicht im Stich.

 

Und ja, wir kaufen Autos mit kaputten Motoren an. Wenn man sich überhaupt nicht mit Reparatur beschäftigen will – können wir das Auto bewerten und abholen. In Leipzig und Umgebung kostenlose Abholung.

 

Fazit

 

Der Kauf eines gebrauchten Motors ist nicht schlimm, wenn man mit Verstand rangeht. Die Grundregeln sind einfach:

 

Zuerst ausrechnen, ob sich das Spiel überhaupt lohnt. Wenn das Auto insgesamt noch lebt und ordentlich was wert ist – lohnt sich meistens.

 

Wählen Sie zwischen normalem gebraucht und Generalüberholung. In den meisten Fällen ist Generalüberholung vorteilhafter – Aufpreis gering, aber Lebensdauer und Garantie viel besser.

 

Motorcode unbedingt prüfen. Das ist nicht die Situation, wo "ungefähr derselbe" durchgeht. Man braucht genau denselben Code, sonst sind Probleme garantiert.

 

Bei geprüften Verkäufern mit echter Garantie und Prüfprotokollen kaufen. Ersparnis von ein paar hundert Euro beim Kauf bei zweifelhaften Typen kann zum Verlust von ein paar tausend führen.

 

In ordentlicher Werkstatt einbauen lassen. Zertifiziert, mit Erfahrung. Schiefer Einbau – das ist verlorene Garantie und später ein Haufen Probleme.

 

Einlaufphase nicht vergessen und Ölwechsel nach den ersten tausend Kilometern.

 

Wenn alles richtig gemacht wird, läuft ein gebrauchter Motor noch 200-300.000 Kilometer problemlos. Wir haben viele Beispiele gesehen, wo Leute mit generalüberholten Motoren fünf-sechs Jahre gefahren sind und das Auto mit funktionierendem Motor an den nächsten Besitzer verkauft haben.

 

Kurzum, das ist eine durchaus funktionierende Geschichte. Hauptsache – nicht überstürzen, alles prüfen und einen zuverlässigen Lieferanten finden. Viel Erfolg bei der Reparatur!

 

Mehr Informationen zu unseren Leistungen und aktuellen Angeboten – auf der Website motorenlager.de

 


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